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Handbuch der Tief-, Flach-, Geothermie- und by Heinrich-Otto Buja

By Heinrich-Otto Buja

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Der Kalk fällt entweder direkt aus der Lösung aus oder entstammt den kalkigen Schalen und Skeletten abgestorbener Muscheln, Schnecken, Korallen, Schwämme oder Algen. Er kann Druckfestigkeiten bis 35 kN/cm2 aufweisen und ist zum Teil reich an Fossilien. Abb. 5 Umwandlungsgesteine Diese „metamorphen1 Gesteine“ sind Gesteine, die infolge gewaltiger Drücke bei Gebirgsfaltungen oder hohen Temperaturen ihr Gefüge derart verändert haben, dass eine neue Gesteinsart mit kristalliner oder auch schiefriger Textur entstanden ist.

1960-65 Starke Zunahme der Erdgasförderung. 1963 Die Bohrung Münsterland 1, hergestellt mit einer Wirth-Bohranlage, erreicht 5966 m. 1966 Die Bohrung Arsten, ebenfalls hergestellt mit einer Wirth-Bohranlage, erreicht 6276 m. 1968 Der erste Großlochrollenmeißel für Pfahlgründungen bis 3,00 m Durchmesser kommt zum Einsatz. Höhepunkt der deutschen Erdölförderung . 1968 Die Bohrung Meilion 2, Frankreich, wird 6306 m tief. 1969 In Der Altmark (Salzwedel-Peckensen) beginnt die Erschließung des größten deutschen Onshore-Erdgasvorkommens.

Es wird nicht genau ermittelt werden können, wie alt die Bohrtechnik eigentlich ist. Nachstehend sollen aber einige wichtige geschichtliche Daten der Entwicklung der Bohrtechnik und der Bohrgeräte festgehalten werden. 2550 bis 2315 v. Chr. Die Ägypter benutzen für den Bau der Pyramiden und Grabdenkmäler in Gizeh Diamantbohrwerkzeuge (nicht eindeutig belegt). 600 bis 260 v. Chr. Chinesen bringen Bohrungen nieder, die bereits damals bis zu etwa 356 mm Durchmesser hatten und Tiefen bis etwa 610 m erreichten.

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