German 2

600.000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Mitte Europas by Sabine Gaudzinski-Windheuser;Olaf Jöris;Sabine Gaudzinski-

By Sabine Gaudzinski-Windheuser;Olaf Jöris;Sabine Gaudzinski- Windheuser

Like new paperback. Covers express very minor shelf put on, differently an unblemished replica. (Wie neu Taschenbuch. Covers zeigen sehr geringe Lagerspuren, sonst eine makellose Kopi).

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Von der viel kleineren Grabungsfläche am Martinsberg in Andernach stammen die Knochen weiterer 13 Tiere. dass die Jagdbeute vollständig verwertet wurde. Außer Fleisch und Fett wurde auch das Knochenmark verspeist. Um dieses zu gewinnen, wurden die Röhrenknochen in immer gleichen Mustern aufgeschlagen. Diese Arbeiten erfolgten an festgelegten Stellen des Wohnplatzes. Przewalski-Pferde in der mongolischen Steppe. Ein Pferd lieferte 150-250 kg an Fleisch, Fett und anderen genießbaren Teilen. Möglicherweise deckten Pferdefelle die hölzernen Behausungen ab, und sicher fertigte man aus ihnen Kleidung und Decken.

Das älteste bekannte Hakenende stammt aus Combe Saunière in Südwestfrankreich. In dieser Region wurden die meisten und die am aufwändigsten gestalteten Exemplare gefunden. 000 Jahren von Spanien bis Thüringen benutzt. Noch in der jüngsten Vergangenheit waren sie in vielen Teilen der Welt in Gebrauch. 000 Jahren in Gönnersdorf und Andernach Treffpunkte von Pferdejägern Die beiden Siedlungen von Gönnersdorf und Andernach gehören zu den besterhaltenen Fundplätzen des späten Eiszeitalters. 000 Jahren.

Die großen Tiere der eiszeitlichen Steppe standen auch auf der Speisekarte des Neuen Menschen. Bevorzugt stellte man Herdentieren wie Pferd und Ren nach. Zur Gewinnung des Marks wurden die Knochen dieser Tiere in immer gleichen Mustern zerschlagen. Doch finden sich auf den Siedlungsplätzen auch die Knochen gefährlicher Tiere, wie des Höhlenbären, des wollhaarigen Nashorns und des Mammuts. Erstmals gibt es Hinweise auf die Zubereitung pflanzlicher Nahrung, die mit harten 32 Flussgeröllen zerstoßen, zerstampft und gemahlen wurde.

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